Mai 09

Es ist das erste unter den Reitabzeichen, das als echter Leistungsnachweis gilt. U das Bronzene Reitabzeichen zu erhalten, muss der junge Reiter schon einiges können. Es gilt als DER Einstieg in den Pferdesport.

Jeder Reitstall oder -verein, der die Genehmigung der Landeskommission oder des Landesverbandes hat, darf das Bronzene Reitabzeichen bei seinen Reitschülern abnehmen.

Jeder Reiter darf beim Bronzenen Reitabzeichen mit zwei verschiedenen Pferden starten. Ein Pferd darf wie beim Kleinen Reitabzeichen von zwei Reitern vorgestellt werden. Abgenommen wird die Prüfung von zwei Richtern, welche die Landeskommission oder der -verband bestimmt.

Das Reitabzeichen in Bronze ist auch unter dem Namen DRA III bekannt. Drei Monate nach dem Kleinen Reitabzeichen kann sich der Reitschüler bereits anmelden und auch dieses Abzeichen erhalten.

Auch beim Reitabzeichen in Bronze sind die drei Teile Dressur, Springen und Theorie obligatorisch. Die Zusatzprüfung für das Gelände gibt es auch hier. Der Reitschüler kann sich also im Grunde aussuchen, wann er eine Geländeprüfung absolvieren möchte. Allerdings wachsen auch hier die Aufgaben mit der Qualität des Abzeichens.

Wieder muss jede Teilprüfung mit mindestens 5,0 bestanden werden.

Die Dressur- und Springprüfung sind diesmal auf A-Niveau. Es wird vorausgesetzt, dass der Prüfling sich auch innerhalb von drei Monaten sicher auf diesem Niveau bewegen kann.

Die Dressurprüfung irr nun einzeln geritten. Die Springprüfung ist erneut ein Stilspringen, bei dem Sitz und die richtige Einwirkung auf das Pferd wichtiger ist als ein fehlerfreier Parcours.

In der Theorie geht es größtenteils wieder um die Themen des Basispass Pferdekunde. Dazu kommen nun allerdings auch Fragen zur Leistungsprüfungsordnung, zur Veterinärkunde und der Pferdekunde. Über all das kann der Reitschüler sich in zahlreichen Prüfungslehrbüchern informieren.

Auch sollte man sich die LPO (Leistungsprüfungsordnung) besorgen, um genau zu wissen, was wo steht.

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Reitabzeichens in Bronze kann der Reitschüler fortan in der Leistungsklasse 5 starten. Er darf damit in der Klasse A und L in Dressur-, Spring- und Vielseitigkeits-/Geländeprüfungen reiten.

Auch für das Erhalten des Trainer-C-Scheins und somit für die eigene Ausbildung von Reitern ist das Bronzene Reitabzeichen notwendig.

Und natürlich ist es das “Eingangstor” zum Reitabzeichen in Silber und in Gold - der Königsklasse.

Mehr zu den Reitabzeichen:

http://www.reitschueler.de/das-kleine-und-grose-hufeisen-abzeichen-fur-reitanfanger/

http://www.reitschueler.de/der-basispass-pferdekunde-grundlage-des-reiterlebens/

http://www.reitr.de/sicher-ausreiten/

http://www.rsv-gerolstein.de/?p=170

http://blog.brennerkaten.de/category/sonstiges/

http://www.reiterfolg.de/das-kleine-reitabzeichen-einstieg-in-den-turniersport/

 

Mai 09
Das erste Reitabzeichen, dass ein Reitschüler nach dem Kleinen oder Großen Hufeisen ablegt, ist das Kleine Reitabzeichen.

Es ist unbedingt notwendig, wenn der Reitschüler auch auf Turnieren starten möchte. Denn ohne Reitabzeichen erhält er automatisch die Einstufung 0. Das heißt natürlich nicht dass er eine Null im Reiten ist, aber für den Turniersport braucht es eben Leistungsnachweise.

Ein Reiter ohne jeden Leistungsnachweis darf in Führzügelklassen, Reiter-, Dressurreiter- und Springreiterwettbewerben teilnehmen. Diese Klassen müssen explizit in der Nennung so vermerkt sein.

Dazu kommen E-Springen und E-Dressuren.

Das Kleine Reitabzeichen darf von jedem Reitverein oder einem Ausbildungsstall durchgeführt werden, der dafür die Genehmigung der Landeskommission oder des Landesverbandes hat. So ist es auch mit allen anderen Reitabzeichen der Fall.

Jeder Reiter darf für das Kleine Reitabzeichen zwei Pferde nennen, eines für die Dressur, eines fürs Springen. Das ist oft nötig, da auch Reitschulpferde häufig ausgesprochene Begabung für eine Disziplin haben.

Ein Pferd darf beim Kleinen Hufeisen übrigens von maximal zwei Reitern geritten werden.

Mit dem Kleinen Reitabzeichen springt der Reitschüler innerhalb weniger Stunden von der Leistungsklasse 0 in die Leistungsklasse 6. So schnell kann es gehen…

Mit dem im Behördendeutsch DRA IV genannten Abzeichen darf der Reitschüler dann ab sofort in Springen und Dressur der Klasse A starten. Ein gewaltiger Schritt nach vorne in der Turnierkarriere.

Für die erfolgreiche Absolvierung des Kleinen Reitabzeichens muss der Reiter jede Teilprüfung mit mindestens 5,0 als Wertnote bestehen.

Teil eins vom Abzeichen ist die Dressur. Hier reitet man eine Aufgabe der Kategorie E. Der Richter sagt die einzelnen Lektionen an, der Reiter reitet diese alleine oder (meistens) in der Gruppe nach.

Viele Reiter absolvieren diese Dressur mit Hilfszügeln, da sie mit Ausnahme von Schlaufen erlaubt sind. Also ist ein Martingal oder Stoßzügel keinerlei Problem. Über diese Regelung wird war immer wieder gestritten, für viele Reitschüler ist es allerdings ein großer Vorteil, um das Pferd trotz Nervosität beiderseits am Zügel zu halten.

Teil zwei beim kleinen Reitabzeichen ist ein Stilspringen der Klasse E, bei dem der Richter vor allem die Einwirkung und den Sitz des Reiters bewertet.

Abwürfe dürfen gemacht werden, es zählt allein die gute Reitweise.

Der zweite Sturz und die dritte Verweigerung führen zum Ausschluss.

Teil drei ist die Theorie. Diese ist fast identisch der des Basispass Pferdekunde, allerdings mit zusätzlichen Fragen zum Reiten in der Klasse E und dem sicheren Reiten im Gelände.

Einen Geländeteil kann der Reitschüler für das Kleine Reitabzeichen übrigens noch zusätzlich wählen.

Dafür gibt es dann das “Kleine Reitabzeichen mit Sonderauszeichnung”. Viele nutzen dieses Angebot, um ihre Geländesicherheit unter Beweis zu stellen.

Wenn eine Teilprüfung nicht bestanden wird, müssen alle drei wiederholt werden. Dies geht frühestens nach drei Monaten wieder.

Mehr zum Kleinen Reitabzeichen und Reitabzeichen allgemein:

http://www.rsv-gerolstein.de/?p=170

http://schweinchenparadies.forumieren.de/stallgasse-f58/reitabzeichen-t2244.htm

http://www.last-samuraj.de/html/reitab_1.HTM

http://www.reitschueler.de/der-basispass-pferdekunde-grundlage-des-reiterlebens/

http://www.reitschueler.de/das-kleine-und-grose-hufeisen-abzeichen-fur-reitanfanger/

http://www.reitr.de/sicher-ausreiten/

 

Mai 03

DECKHENGST UND EHEMALIGER SPITZENSPORTLER JUST DO IT AUF DER WEIDE

Es gibt, um ein Pferd, seinen Körper und seinen Geist gesund zu erhalten, nichts besseres als täglichen Weidegang. Eine Zeit, die das Pferd für sich hat, um das zu tun, was die Tiere seit Jahrtausenden tun. Zusammen laufen, sich wälzen, toben und in Gemeinschaft zusammen zu sein.

Leider wird für viele Sportpferde dieser Weidegang immer wieder gestrichen. Das Verletzungsrisiko auf der Weide sei viel zu groß. Doch das stimmt nicht.

Vielmehr kann das tägliche Training bei weitem nicht so viel zum Aufbau von Muskeln und Knochen tun wie der Weidegang. Nur durch Training bekommt man sein Pferd nicht fit - denn Pferde bewegen sich natürlicherweise 15 bis 18 Stunden in entspanntem Schritt. Das wird zwar für die meisten in der Box gehaltenen Hauspferde ohnehin nicht möglich sein. Doch immerhin ein paar Stunden Bewegung sind besser als nichts.

Außerdem kann kein Reiter im Parcours oder Dressurviereck etwas mit einem Pferd anfangen, dass in seinem Innenleben nicht ausgeglichen ist - und das gelingt am besten durch entspannenden Weidegang.

“Meine Pferde kommen auf die Weide. Sie sind dann einfach ausgeglichener und glücklicher”, betont auch Weltcup-Siegerin Meredith Michaels-Beerbaum. Und erst jüngst auch, dass Superstar und Spitzenpferd Shutterfly sich am Wohlsten fühlt, wenn er auf der Weide “Urlaub” machen darf.

Das Pferd - auch das Sportpferd - ist ein Herden- und Fluchttier, das Bewegung braucht. Viele Sportreiter denken, dass ein Pferd auf der Weide stark zunehmen wird und damit nicht mehr athletisch genug ist. Doch so fett sind nur wenige Weiden. Beim Auslauf auf einer genügend großen Weide wird kein Pferd zu dick.

Zum Thema Verletzungen ist folgendes zu sagen: Natürlich kann sich ein Pferd auf der Weide verletzen, aber das kann beim Training und im Parcours oder Viereck ebenso passieren.

Wirksamer Schutz sind Bandagen, bzw. Gamaschen, die auch beim Weidegang angelegt werden. So verfahren viele Profisportler - und gönnen ihren Vierbeinern den Weidegang.

Wenn vor einem Turnier gemeinsamer Weidegang für die Pferde zu unsicher wäre (denn unter Pferden entstehen nun mal auch kleine Reibereien und daraus resultierende Verletzungen), dann sollte man seinem Sportpartner zumindest den Paddock- oder Weidegang mit einem oder mehreren Pferden auf der angrenzenden Weide gönnen. Auch so können Sozialkontakte gepflegt werden.

Was aber immer unheimlich wichtig ist, wenn zwei Pferde neu zusammen auf die Weide kommen - vor allem “weideunerfahrene” Sportpferde - das ist, eine langsame Gewöhnung aneinander.

Zunächst in angrenzenden Boxen, dann in angrenzenden Paddocks und Weiden und schließlich - wenn beide sich verstehen, auf einer gemeinsamen Weide.

Warum der Weidegang aus gesundheitlichen Aspekten so gesund ist, darauf gehe ich im nächsten Blog noch genauer ein.

In folgenden Blogs gibt es mehr zum Thema Weidgang:

http://kostenlosebilder.wordpress.com/2008/05/08/pferde/

http://pferdemagazin.blogspot.com/2008/05/umfangreiche-datenbank-der-fr-pferde.html

http://www.wege-zum-pferd.de/praxisblog/2009/04/14/ein-neues-pferd-kommt-in-die-herde/

http://www.stallgespraech.de/die-richtige-pferdeweide/