Es ist das erste unter den Reitabzeichen, das als echter Leistungsnachweis gilt. U das Bronzene Reitabzeichen zu erhalten, muss der junge Reiter schon einiges können. Es gilt als DER Einstieg in den Pferdesport.
Jeder Reitstall oder -verein, der die Genehmigung der Landeskommission oder des Landesverbandes hat, darf das Bronzene Reitabzeichen bei seinen Reitschülern abnehmen.
Jeder Reiter darf beim Bronzenen Reitabzeichen mit zwei verschiedenen Pferden starten. Ein Pferd darf wie beim Kleinen Reitabzeichen von zwei Reitern vorgestellt werden. Abgenommen wird die Prüfung von zwei Richtern, welche die Landeskommission oder der -verband bestimmt.
Das Reitabzeichen in Bronze ist auch unter dem Namen DRA III bekannt. Drei Monate nach dem Kleinen Reitabzeichen kann sich der Reitschüler bereits anmelden und auch dieses Abzeichen erhalten.
Auch beim Reitabzeichen in Bronze sind die drei Teile Dressur, Springen und Theorie obligatorisch. Die Zusatzprüfung für das Gelände gibt es auch hier. Der Reitschüler kann sich also im Grunde aussuchen, wann er eine Geländeprüfung absolvieren möchte. Allerdings wachsen auch hier die Aufgaben mit der Qualität des Abzeichens.
Wieder muss jede Teilprüfung mit mindestens 5,0 bestanden werden.
Die Dressur- und Springprüfung sind diesmal auf A-Niveau. Es wird vorausgesetzt, dass der Prüfling sich auch innerhalb von drei Monaten sicher auf diesem Niveau bewegen kann.
Die Dressurprüfung irr nun einzeln geritten. Die Springprüfung ist erneut ein Stilspringen, bei dem Sitz und die richtige Einwirkung auf das Pferd wichtiger ist als ein fehlerfreier Parcours.
In der Theorie geht es größtenteils wieder um die Themen des Basispass Pferdekunde. Dazu kommen nun allerdings auch Fragen zur Leistungsprüfungsordnung, zur Veterinärkunde und der Pferdekunde. Über all das kann der Reitschüler sich in zahlreichen Prüfungslehrbüchern informieren.
Auch sollte man sich die LPO (Leistungsprüfungsordnung) besorgen, um genau zu wissen, was wo steht.
Nach der erfolgreichen Absolvierung des Reitabzeichens in Bronze kann der Reitschüler fortan in der Leistungsklasse 5 starten. Er darf damit in der Klasse A und L in Dressur-, Spring- und Vielseitigkeits-/Geländeprüfungen reiten.
Auch für das Erhalten des Trainer-C-Scheins und somit für die eigene Ausbildung von Reitern ist das Bronzene Reitabzeichen notwendig.
Und natürlich ist es das “Eingangstor” zum Reitabzeichen in Silber und in Gold - der Königsklasse.
Mehr zu den Reitabzeichen:
http://www.reitschueler.de/das-kleine-und-grose-hufeisen-abzeichen-fur-reitanfanger/
http://www.reitschueler.de/der-basispass-pferdekunde-grundlage-des-reiterlebens/
http://www.reitr.de/sicher-ausreiten/
http://www.rsv-gerolstein.de/?p=170
http://blog.brennerkaten.de/category/sonstiges/
http://www.reiterfolg.de/das-kleine-reitabzeichen-einstieg-in-den-turniersport/






